Bericht: Verkehrsmodellierung für Hamburg mit einem Multiagentensystem

Intermodalität im Verkehr (der Wechsel innerhalb einer Reise zwischen der Fortbewegung zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto) kann mit Hilfe von Multiagentensystemen modelliert und analysiert werden. Somit können beispielsweise Fragestellungen zur Verkehrslockerung durch erhöhte Verfügbarkeit von Fahrradstationen erörtert werden. Hier ein kurzer Bericht:

Hamburgs digitaler Verkehrs-Zwilling „SmartOpenHamburg“

Was wäre, wenn? Verkehrssimulator WDR 5 Quarks – Topthemen aus der Wissenschaft 06.01.2020 05:02 Min. Verfügbar bis 05.01.2025 WDR 5 Von Patric Seibel

Vorhersagen helfen, um auf Problemlagen vorbereitet zu sein – wie auf Epidemien, Paniken oder Verkehrsprobleme. Informatiker haben dafür ein System entwickelt, das Computer-Simulationen ermöglicht. Patric Seibel hat nachgefragt.

Elektromobilität, Verkehr, Logistik und die Koordination von Großereignissen stellen politische Entscheider, Behörden, Planungs- und Krisenstäbe sowie Wirtschaftsvertreter vor große Herausforderungen. Mit dem Forschungsprojekt „SmartOpenHamburg“ will die HAW Hamburg in Kooperation mit der Universität Hamburg ein Werkzeug schaffen, das organisatorische und logistische Entscheidungsprozesse unterstützt.

[HAW] – Sieht man Verkehr als Ergebnis aus Verkehrsmitteln, Wegen und Regeln wird deutlich, dass es ein hochkomplexes System ist. Deshalb ist es praktisch unmöglich aus dem Bauch heraus vorher-zusagen, welche Maßnahmen welche Auswirkungen auf den Verkehr haben. Um verschiedene „Was-wäre-wenn-Szenarien“ künstlich durchzuspielen, entwickelt das Projekt „SmartOpenHamburg – Ein multi-modales Entscheidungsunterstützungs-System für die Metropolregion Hamburg“ ein Modell, das das Verkehrsgeschehen in Hamburg nachbildet – sozusagen einen digitalen Zwilling.

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Mobilität durch Intermodalität: MARS bei der 61. Konferenz für Wissenschaft, Schule und Praxis

Durch erhöhte Intermodalität im Stadtverkehr kann die durchschnittliche Verkehrsdichte sowie die Reisedauer verringert werden. Mit Hilfe von agentenbasierter Modellierung kann intermodale Fortbewegung in einem Stadtnetz auf Individualebene analysiert werden. Zu diesem Thema hielt Ulfia Lenfers hielt auf der 61. Konferenz für Wissenschaft, Schule und Praxis einen Vortrag: